"Es war eine ganz, ganz schlimme Zeit"

 

Die Corona-Pandemie stellt die Gesellschaft vor besondere Herausforderungen. Besonders die zu Pflegenden in der stationären und ambulanten Pflege leiden unter den Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 wie kaum eine andere Bevölkerungsgruppe. Isolation, Kontaktsperren, die eingeschränkte Kommunikation innerhalb von Pflegeeinrichtungen oder die Schließung von Tagespflegeeinrichtungen sind für sie ein eklatantes Exklusions-, Krankheits- und Mortalitätsrisiko, das die Lebensqualität elementar beeinflusst.

Das war für den Landesseniorenrat Thüringen Grund genug, die älteren und hochaltrigen Pflegebedürftige über ihre Gefühle, Erlebnisse und die Einschränkungen in der bisherigen Corona-Zeit zu Wort kommen zu lassen.

Gemeinsam mit dem Soziokulturellen Forum der Marie-Seebach-Stiftung in Weimar, der Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Thüringen e. V. (AGETHUR) und dem Landesfilmdienst Thüringen e. V. wurden Gespräche von vier Bewohner*innen eines Pflegeheimes aufgezeichnet. Die O-Töne transportieren dabei, wie die Pflegebedürftigen die Corona-Zeit erleben, wie sie sich durch die Alltagsveränderungen fühlen und was sie sich für den weiteren Verlauf und Umgang mit der Pandemie wünschen.

Wir danken den Senior*innen für die wundervollen und emotionalen Gespräch!

Foto: Bernd Lindig

 

12 Minuten können lang sein. Nachstehend finden Sie drei Audio-Dateien, jeweils eine zu einer gestellten Interviewfrage.

Frage 1: Wie haben Sie die Corona-Zeit, insbesondere den Lock-Down, erlebt und wie haben Sie sich gefühlt?

 

Frage 2: Welche Veränderungen in Ihrem Alltag haben Sie wahrgenommen und wie haben Sie diese erlebt?

 

Frage 3: Was wünschen Sie sich für den weiteren Umgang mit der Pandemie?

Zurück